Wosta® Tresore – Feuersichere Datensicherungsschränke nach S 120 DIS

Diskettentresor, Datensicherungsschrank, Tresore der Wertigkeit S 120 DIS nach EN 1047-1

Versicherbarkeit Feuer:

  • Tariflich unbegrenzt

Weitere Daten:

  • Einbruchsicherheit nach Sicherheitsstufe S 2 gemäß EN 15659
  • Einbruchsicherheit nach EURO VdS-Klasse 1 gem. Richtlinie 2450 und EN 1143-1
  • Einbruchsicherheit nach EURO VdS-Klasse 2 gem. Richtlinie 2450 und EN 1143-1
  • Verschlusssysteme Standard: Schlüsselschließung (Doppelbartschlüssel)
  • Verschlussvarianten möglich: bitte sprechen Sie uns an
  • Schnelle Verfügbarkeit: ist unterschiedlich; bitte sprechen Sie uns an

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Datensicherungsschränke mit zertifizierten Diebstahlschutz und Feuersicherheit S 120 DIS nach EN 1047-1

Die feuersicheren Datensicherungsschränke Klasse S 120 DIS sind Wertschutzschränke die neben der Einbruch-/ Diebstahlsicherung über ein Feuersicherheitszertifikat verfügen und demnach echte Feuersicherheit garantieren. Dies ist die klare Abgrenzung zur Feuerfestigkeit, die Sie immer an der Normung DIN 4102 erkennen. Das Zertifikat heißt hier S 120 DIS und umfasst den effektiven Schutz für alle Arten magnetischer und/oder optischer Datenträger. Alle anders lautenden Bezeichnungen sind keine (!!!) Feuersicherheitszertifikate im Sinne der EN 1047-1. Diese bieten keine (!!!) Feuersicherheit. Bitte achten Sie auf diesen wesentlichen Unterschied. Im Wesentlichen umfasst das Brandprüfverfahren für den Wertschutzschrank oder den Datensicherungstresoren folgende Prüfkriterien: ein entsprechender Wertschutzschrank wird bei 1090° C allseitig beflammt. Die Innenraumtemperatur beträgt bei Prüfbeginn 20° K. Nach 1 stündiger Beflammzeit darf die Innenraumtemperatur den Grenzwert von 50° K nicht überschreiten. Dies ist der physikalische Grenzwert für magnetische und optische Datenträger, bei dem die Oberflächen durch Wärmeeinwirkung beschädigt werden können. Während der Beflammzeit darf die relative Luftfeuchtigkeit die 85% – Grenze nicht überschreiten. Nach einer festgelegten Nachglühzeit muss der Wertschutzschrank mit einfachen mechanischen Werkzeugen zu öffnen sein und das eingebrachte Wertgut muss schadensfrei entnommen werden können. In diesem Falle heißt dies, dass alle eingebrachten Datenträger einwandfrei lesbar sein müssen.

Eine oxidierte Datenträgeroberfläche ist nicht mehr lesbar – die Daten sind verloren!

Die bei der Beflammung entstehenden Rauchgase dürfen ebenfalls nicht in das Tresorinnere dringen. Der feuersichere Datensicherungsschränke S 120 DIS müssen folglich absolut gasdicht sein. Denn die bei einem Feuer entstehenden Brandgase sind korrosiv und würden auf den Oberflächen der Datenträger zur Oxidation führen und in der Konsequenz zur Zerstörung der Datenträgeroberfläche führen. Gekoppelt ist das Brandprüfverfahren mit einem Sturztest aus 9,60 m Höhe. Damit soll der Durchbruch eines Datensicherungssafe mit der Wertigkeit S 120 DIS aus dem 3. OG simuliert werden. Nach dem Sturz muss der Safe ebenfalls mit einfachen mechanisch wirkenden Öffnungswerkzeugen geöffnet werden können und die eingebrachten Datenträger anschließend jederzeit lesbar sein. Ein nicht zu unterschätzender Faktor ist auch die mit dem Prüfverfahren einhergehende Sicherung gegen Abstrahlung. Jegliche Art von magnetischer Abstrahlung über das Tresorgehäuse ist bei Datenschränken der Klasse S 120 DIS mit dem deutschen Prüfverfahren ausgeschlossen. Diese Spezifikationen garantiert Ihnen nur ein Datensicherungstresor der beim MPA Braunschweig (Braunschweig – Test) auf der Grundlage der EN 1047-1 geprüft wurde. Achten Sie beim Kauf eines solchen Wertschutzschranks mit der Klasse S 120 DIS unbedingt auf  diese Qualitätsstandards. Es geht schließlich um Ihre Datensicherheit, dem Herzstück Ihres Unternehmens.

Bitte vergleichen Sie hierzu unsere Ausführungen im Bereich Tresor-Infocenter.